[Kurzportrait] [Was ist Blindenfußball?] [Tabellen und Ergebnisse 2008-2011] [Berichte]

 

Blindenfußballmannschaft

 v.o.l. Co-Trainer Rupert Liedke, Fathi Talay, Kofi Osei, Reiner Delgado, Gerd Franzka, Trainer Moritz Klotz, Betreuer Torsten Resa.

v.m.l. Edis Veljkovic, Marion Weber, Fin Smidt, Katja Reichstein.

v.u.l. Charlotte Liedke.

Es fehlten: Spieler Helga Liedke, Lars Stetten, Beyhan Yildirim, Mohammed Sleiman, Taylor Ziemke, Betreuer Mahmut, Bernd, Gundula, Seylun, Martin und Norman.

 

Unser Team:

  • Zehn sehende Helfer (Trainer, Guides und Torhüter), sowie zwölf sehbehinderte und blinde Spieler
  • Generationsübergreifend (Spieler im Alter von 15 bis 47 Jahren, darunter vier Spieler unter 18 Jahren)
  • International (Spieler aus vielen verschiedenen Regionen Deutschlands, aus der Türkei, dem Libanon und aus Ghana)
  • Konfessionsübergreifend (Konfessionslose, Christen, Muslime)
  • Geschlechterübergreifend (Männer und Frauen spielen gemeinsam. Wir haben u.a. eine sehende Torfrau und zwei blinde Feldspielerinnen.)
  • Unterschiedliche Behinderungsgrade (Bei uns können auch Menschen mit zusätzlichen Behinderungen wie Halbseitenlähmung, Multiple Sklerose oder Lernbehinderung mitspielen.)
  • Wir kooperieren mit dem Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V., mit dem wir auch gemeinsam in der Bundesliga starten.

Unsere Idee und Ziele:

 

 

  • Integration blinder und sehbehinderter Menschen in den Verein und das gesellschaftliche Leben
  • Schaffung eines Miteinanders zwischen sehenden, sehbehinderten und blinden Menschen
  • Spaß und Freude an Bewegung und Sport
  • Harmonisches Miteinander, Teamgeist, Zusammenhalt
  • Freundschaften pflegen, soziales Netzwerk bilden
  • Verbesserung der Qualität, Erfolg in der Liga
  • Heranführen an die Nationalmannschaft
  • Reisen (Erweiterung des Horizontes, sei es beim Fahrtweg zum Training oder auf der Fahrt zu Auswärtsspielen.)

Torfrau Charlotte Liedke begleitet Marion Weber zum Spielfeld

 

 

Geschichte des Blindenfußballs beim LFC Berlin:

  • Mai 2006: der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband führt mit dem IBCC 2006 Blindenfußball in Deutschland ein.
  • Mai bis September 2006: es bilden sich die ersten sieben Trainingsgruppen in Deutschland, darunter in Berlin beim Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein (BBSV).
  • Oktober 2006: Gerd Franzka vom Berliner Team nimmt am ersten Spiel der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft bei einem Turnier in Thessaloniki/Griechenland teil.
  • Mai 2007: erstes bundesweites Turnier mit neun Mannschaften – darunter Berlin – in Neumünster.
  • Dezember 2007: Turnier in Marburg; die Deutsche Blindenfußball-Bundesliga DBFL wird gegründet.
  • März bis Mai 2008: erste Saison der DBFL mit acht Teams; die Spielgemeinschaft Berlin-Würzburg wird Sechster.
  • Der LFC Berlin wird durch Fernsehberichte auf das Berliner Team aufmerksam; eine einmalige Kooperation zwischen BBSV und LFC beginnt.
  • Juli 2008: Lehrgang des internationalen Blindensportverbandes (IBSA) in Berlin im Stadion Lichterfelde für die Länder Deutschland, Niederlande, Schottland und Österreich. Für den LFC Berlin nehmen Blindenfußball-Trainer Moritz Klotz und 2. Jugendleiter Marc-Philip Quandt teil.
  • Juli 2008: Mitgestaltung des 1. Präventionstages des Berliner Fußallverbandes mit einem Freundschaftsspiel BBSV/LFC Berlin gegen BliSta Marburg, den amtierenden Deutschen Meister. Das Spiel endet 1:1.

Gemeinsames Mannschaftsfoto mit BliSta Marburg

 

  • August 2008: erstes Training im Stadion Lichterfelde. Mit dabei sind drei Kinder der Johann-August-Zeune-Schule - einer Schule für blinde und sehbehinderte Kinder.
  • Dezember 2008: erstes Turnier als BBSV/LFC Berlin (Blindenfußball-Masters beim FC St. Pauli in Hamburg).
  • März bis Juni 2009: zweite Bundesligasaison in einer Spielgemeinschaft mit Würzburg (5. Platz von 9 Teams). Am letzten Spieltag erzielt Fathi Talay mit 13 Jahren als jüngster Spieler ein Tor in einem Bundesligaspiel.
  • Juli 2009: Torwart Moritz Klotz spielt mit der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Nantes.
  • November 2009: Fathi Talay, Edis Veljkovic (13 Jahre) und Fin Smidt (16 Jahre) nehmen erstmals an einem Nachwuchstrainingslager der Nationalmannschaft in Essen teil.
  • Bis 2010: diverse Teilnahmen an Turnieren in Hamburg, Dortmund und Chemnitz; Teilnahme der weiblichen Spieler an diversen Workshops für Frauen und dem ersten Turnier für Frauen - dem 1. Women Worldcup - mit Teams aus Deutschland, Spanien und Brasilien.
  • März bis Juni 2010: zweite Bundesligasaison als eigenständige Mannschaft (3. Platz von 9 Teams).  Edis Veljkovic erzielt seinen ersten Treffer in einem Bundesligaspiel - er ist 14 Jahre alt. Auch Fathi Talay und Fin Smidt sind feste Bestandteile der Mannschaft.

Kofi Osei im Kampf um den Ball gegen Eintracht Braunschweig

 

  • Winter 2010/11: Mit Mohammed Sleimani (15 Jahre) und Lars Stetten (35 Jahre) finden zwei neue Spieler den Weg zum Blindenfußball.
  • April 2011: Torwart Moritz Klotz nimmt mit der Nationalmannschaft an den IBSA World Games in Antalya teil.
  • April bis Juli 2011: In der dritten Saison kann der BBSV/LFC Berlin erneut den dritten Platz in der Blindenfußball-Bundesliga erreichen.
  • Mai 2011: Mit Beyhan Yildirim (16 Jahre) findet schon der vierte Schüler der Zeune-Schule den Weg in unsere Mannschaft.
  • 26. Juni 2011: Der BBSV/LFC Berlin empfängt die polnische Nationalmannschaft und gewinnt mit 5:0. Für das im Frühjahr gegründete polnische Team ist es die erste Partie überhaupt. Der LFC kann wichtige Aufbauarbeit leisten.
  • September 2011: Mit Taylor Ziemke erhalten wir Verstärkung dur ein weiteres Mädchen von der Zeune-Schule.
  • 01. Oktober 2011: Zwei Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit spielt man ein zweites Spiel in Berlin gegen die Polen. Nach drei Halbzeiten steht es 10:2 (4:0, 3:1, 3:1). Ein Rückspiel in Polen wird für das folgende Frühjahr vereinbart.
  • Januar 2012: Gemeinsam mit Eintracht Braunschweig will man im kommenden Jahr als Spielgemeinschaft Berlin/Braunschweig an den Start gehen.

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