1990 – 1991
Mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Norbert  Stolzenburg konnte ein junger Trainer verpflichtet werden,  dem ein eingespieltes Team zur Verfügung stand. Mit dem Neuzugang Thamke sollte die entstandene Lücke durch den Weggang von Markov geschlossen werden. Da sich Rüdiger Plarre noch vor der Saison schwer verletzte, zog man noch im allerletzten Moment den erfahrenden Torwart Wolfgang Matties (DDR-Auswahl) an Land. Die Zielsetzung für die Saison lautete trotzdem: das Erreichte zu halten. Bis  zum Frühjahr 1991 lief auch alles nach Plan. Aber im April folgte das Ausscheiden im Pokal sowie sieben Niederlagen in Folge, was ein Abrutschen ins untere Tabellendrittel bewirkte. In den letzten Spielen wurde die Mannschaft von Uwe Utz gecoacht,  um die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen. Mit einem für alle enttäuschenden 13. Tabellenplatz  endete die Saison.

 

Oberliga Berlin

1.

Tennis Borussia

68:35

45:15

2,

Türkiyemspor

60:27

44:16

3.

Hertha 03

56:21

48:22

4.

Spandauer SV

54:36

36:24

5.

Reinickend. Füchse

48:36

33:27

6.

Hertha BSC Amat.

47:40

32:28

7.

Spandauer BC

46:44

31:29

8.

Blau-Weiß 90 Amat.

45:48

31:29

9.

Wacker 04

42:55

29:31

10.

BFC Preussen

52:48

28:32

11.

SC Charlottenburg

44:59

27:33

12.

SC Gatow

42:48

26:34

13.

VfB Lichterfelde

40:53

24:36

14.

Marathon 02

33:63

21:39

15.

Rapide Wedding

31:67

17:43

16.

Tasmania 73

31:67

17:43

 

In der Jugendabteilung konnte die B-Jugend von Trainer Pernitzke und Betreuer Eilers den Wiederaufstieg in die Landesliga nach dem entscheidenden Sieg über Tasmania 73 feiern. Die E-Jugend setzte mit einer Reise nach Instanbul die Reisefreudigkeit ins Ausland fort, nachdem in den Jahren zuvor die B-Jugend in Athen und die D-Jugend in der Türkei und in Italien weilten. Zu einem festen Bestandteil gehören seit 1985 auch die Fahrten zur Steglitzer Partnerstadt BrÆndy/Dänemark, wo sich im Laufe der Zeit eine echte Sportfreundschaft entwickelte. Die Trainer Kasten, Holst und B. Lindner sowie die Betreuer Nickel und Große sorgten dafür, dass die Lichterfelder Jugend zu gern gesehenen Gästen wurden.

Saison 1990/91: Aufstieg zur Landesliga- 1. B- Jugend des VfB Lichterfelde 

Oben v.l.: Lars Pöschel, Dennis Heine, Markus Eppinger, Mario Langner, Thomas König, Christian Zerjav; Mitte v.l.: Trainer Dietmar Pernitzke, Stephan Weiß, Carsten Krüger, Thorsten Pipenhagen, Levent Engin, Daniel Betsch, Betreuer D. Eilers; Unten v.l.: Rene Völkel, Matin Gutkäß, Camil Gönen, Carsten Woyte, Markus Förster; es fehlt Oliver Förster

 

Die Damen der Mannschaft konnten den Erfolgstrend fortsetzen: In der Verbandsliga-Meisterschaft wurde ein ausgezeichneter dritter Platz hinter Bundesliga-Aufsteiger Tennis Borussia sowie dem um einen Punkt besser platzierten 1. FC Lübars erreicht. Besonders gefeiert wurde aber der Coup, bereits zum zweiten Mal hintereinander den Berliner Hallenmeister zu stellen.  

 

1991 – 1992 
Diese Saison stand im Zeichen der Verschmelzung der Vereine aus der ehemaligen DDR und den alten Bundesländern. Für die Berliner bedeutete das, dass man nun  längere Fahrten zu den Auswärtsspielen in Kauf  nehmen  musste. Innerhalb  des Berliner Fußball Verbandes (früher VBB) ging es jetzt nach Lichtenberg, Köpenick und Pankow. Die Oberliga-Mannschaft hatte es im Nordostdeutschen  Fußballverband (NOFV) u.a. mit Stahl Thale, dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Union Berlin zu tun. Die Damen des VfB Lichterfelde vertraten die Farben ihres Clubs u.a. in Rostock, Dresden und Gera. Für alle begann ein neues und interessantes Fußballzeitalter. Die 1. Mannschaft hatte unter Trainer Bernd „Huzzi“ Erdmann und dem bewährten Vorstand einen schweren Saisonstart. In Thale 0:0 und in Magdeburg 0:2. Aber die Mannschaft ließ erkennen, dass sich bald wieder Erfolge einstellen können. Trotz Verletzungspech arbeitete sich das Team bis zum Jahresende 1991 auf den 9. Platz vor und war somit drittbestes (West)-Berliner Team in der Oberliga. Nordnost Mitte:

 

1.

1.FC Union Berlin

44:15

36:6

2.

1. FC Magdeburg

49:15

31:11

3.

Altmark Stendal

33:21

28:12

4.

Energie Cottbus

60:30

26:14

5.

Hertha BSC Amat.

37:23

26:14

6.

Anhalt Dessau

32:27

26:14

7.

Stahl Thale

33:18

25:17

8.

Türkiyemspor

33:21

25:17

9.

VfB Lichterfelde

26:20

23:17

10.

Hertha Zehlendorf

39:29

23:19

11.

Blau Weiß 90 Amat.

26:27

20:22

12.

FV  Wannsee

23:30

17:25

13.

Marathon 02

28:48

16:26

14.

Brieske-Senftenbeerg

24:33

14:26

15.

BSV Spindlersfeld

26:41

14:26

16.

SC Gatow

22:36

13:27

17.

SC Charlottenburg

19:44

13:27

18.

Türkspor

26:43

13:29

19.

FSV Velten

21:42

12:28

20.

Lichtenberg 47

18:57

 9:33

 

Saison 1991/92- der VfB spielt in der neugebildeten Oberliga Mitte des Nordostdeutschen Fußball- Verbands

Oben v.l.:O. Wolff, J. Müller, M. Reeder, U. Utz, S. Thamke, F. Andreas, M. Bursi, Ch. Müller; Mitte v.l.: Th. Bartz, A. Stolzenberg, B. Borchert, A. Langner, Th. Böhme, F. Bigalke, C. Liebenamm, T. Thamerus, B. Kahl, R. Rotter, G. Grimmer, B. Erdmann; Vorne v.l.: K. Nagel, A. Kluge, v. Bostell, K. Neumann, H. Blanke, R. Plarre, F. Lemgau, Papadopulos, N. Ertug; es fehlen: St. Vogel und A. Fulmek.

 

Die 1. Damen hatten einen Traumstart mit 6:0 Punkten, fielen dann aber zurück ins Tabellenmittelfeld. Daraufhin kehrte Trainer Holger Spethmann als Damen-Trainer zurück und man hofft nunmehr auf eine erfolgreichere Zukunft in der zweiten Saisonhälfte.

Saison 1991/92- 1. Damen des VfB Lichterfelde

 

Oben v. l.: Petra Henjes, Melanie Bielke, Michaela Malesse, Birgit Bayer, Claudia Wolpert, Petra Feinbube, Sabine Klare; Mitte v.l.: Maria Enguita, Heike Meyer, Martina Schröder, Kersten Paul, Julia Richter, Sabine Klein, Susanne Kerz; Vorne v.l.: Hannelore Völkel, Yana Schöneberger-Blenkle, Andrea Kunz, Heike Schulz, Claudia Lachmann, Kertin Grünheid, Susanne Wellendorf.

 

Damen NOFV-Oberliga (Zwischenstand Ende 1991)

1.

Turbine Potsdam

32:8

16:4

2.

1.FC Lübars

30:12

16:4

3.

Hansa Rostock

36:12

15:5

4.

1. FC Neukölln

24:18

15:5

5.

Gera-Zwötzen

18:3

12:8

6.

VfB Lichterfelde

21:14

10:10

7.

Motor Halle

13:22

 8:12

8.

Johannstadt 90

11:27

 7:13

9.

1. FC Union

8:24

 5:15

10.

H.Magdeburg

 6:28

 5:15

11.

Chemnitzer FC

9:34

 1:19

 

In der Jugendabteilung wurde auch in dieser Saison hervorragende Arbeit geleistet. Die A-Jugend stand verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und sollte am Ende der Saison den Aufstieg in die Landesliga schaffen,. Die B-Jugend hat sich als Aufsteiger in der Landesliga bestens geschlagen. Die C-Jugend stand ebenfalls im oberen Tabellendrittel und wahrte damit die Chance zum Aufstieg in die Landesliga. Die D-Jugend bestätigte durch ihre Erfolge die Zugehörigkeit in der höchsten Spielklasse. Auch in der E- und F-Jugend blieben die Erfolge mit vorderen Tabellenplätzen nicht aus. Zum Ende des Jahres 1991 waren beim VfB Lichterfelde 1892 e.V. 1.152 Mitglieder gemeldet, die in 45 Mannschaften im Herren-, Damen- und Jugendbereich am Spielbetrieb teilnahmen. Zu diesem Zeitpunkt war der VfB Lichterfelde nach Hertha 03 Zehlendorf der zweitgrößte Fußballverein im wiedervereinten Berlin. Der Vorstand des VfB Lichterfelde im Jubiläumsjahr 1992

Obere Reihe v. l.: Jugendgeschäftsführer Bernd Lindner, Geschäftsführer Alfred Langner, Jugendleiter Franz Sichler, 3. Vorsitzender Hans Gansert; Vorne v.l.: 2. Vorsitzender Bernd Kahl, 1. Vorsitzender Gunter Grimmer, Schatzmeister Wolfgang Zimpel

1. 0 Energie Cottbus 0
1. 0 BFC Dynamo 0
1. 0 Brandenb. SC 0
1. 0 LFC Berlin 0
1. 0 Malchower SV 0
1. 0 TSG Neustrelitz 0
1. 0 Optik Rathenow 0
1. 0 Torgelower SV 0

Vollständige Tabelle anzeigen

1. 22 Leipziger FC 55
2. 22 1.FC Lübars 53
3. 22 LFC Berlin 46
4. 22 USV Jena 42
5. 22 1.FFV Erfurt 29
6. 22 Erzgebirge Aue 29

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