1965-1966

Der Aufstieg in den bezahlten Fußball brachte einige Veränderungen bei  der Lichterfelder Sport-Union mit sich. Aus beruflichen Gründen musste der bewährte Trainer Herbert Rudershausen aussteigen. Sein Nachfolger wurde Heinz Höche. Des weiteren musste ein Prämiensystem, das sich  aus de Zuschauereinnahmen errechnete, erstellt und dementsprechend den Spielern Verträge angeboten werden. Weiterhin musste eine Amateurmannschaft
 gegründet werden, die ihren Spielbetrieb in der C-Klasse aufnahm. In dieser Saison verzeichnete die LSU keine Abgänge  und konnte mit einem jungen
 eingespielten Team den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Und das sehr eindrucksvoll. Nach Siegen gegen Hertha 03 (1:0) und den  Reinickendorfer
 Füchsen (3:1) führten die Lichterfelder die Tabelle an und die Zuschauer strömten ins Station (durchschnittlich 600). Natürlich kam der erwartete Einbruch. Aber mit dem 13. Platz am Ende der Saison war man bei der LSU zufrieden, zumal Masseur Bennewitz mit den vielen Verletzten alle Hände voll zu tun hatte. Die Amateurmannschaft belegte in der C-Klasse den 10. Rang.

 

Amateurliga Berlin

1.

1. FC Neukölln

88:34

51:9

2.

SC Gatow

68:30

43:17

3.

SC Tegel

74:37

39:21

4.

VfB Hermsdorf

61:44

38.22

5.

SC Staaken

76:45

37:23

6.

Lichterfelder SU

66:49

37:23

7.

Rapide Wedding

47:37

36:24

8.

Kickers 1900

54:55

32:28

9.

Union 06

56:81

26:34

10.

VfB Pankow

47:63

24.36

11.

Meteor 06

42:57

23:37

12.

Nordstern 07

37:52

23:37

13.

SSC Südwest

40:56

20:40

14.

Hellas Nordwest

31:59

20:40

15.

Polizei SV

38:82

18:42

16.

Neuköllner SF

39:81

18:42

 

 

1966-1967

Beim FV Brandenburg 92 stand das 75jährige Vereinsjubiläum bevor und man versuchte den Aufstieg in die Amateurliga zu erreichen. Folgende Spieler vertraten Brandenburgs Farben: Dieter Kurzmann, Herbert Braun, Horst Franke, Gerhard Richter, Hans Breurken, Helmut Schenk, Jürgen Springer, Werner Schultze, Gerhardt Hoerdt, Wolfgang Schmidt, Hubert Gorzewicz, Wilfried Pietrulla, Reinhard Warmbier, Peter Schlaffke, Gerhardt Bönsch, Betreuer Fritz Wetzel und der 1. Vorsitzende Hans Gansert. Obwohl man lange Zeit gute Chancen zum Aufstieg hatte, konnte das erhoffte Ziel nicht erreicht werden. Am Spielbetrieb nahmen inzwischen sechs herren- und neun Jugendmannschaften unter der Leitung von Rudolf Windisch teil. Die A- Jugend wurde Staffelsieger und spielte mit Tasmania 1900, Hansa 07 und der LSU um die Südkreismeisterschaft, aus der man als Sieger hervorging. Das Endspiel um die Berliner Meisterschaft wurde leider gegen den Spandauer SV verloren, aber schließlich war auch der Titel eines Berliner Vizemeisters ein riesengroßer Erfolg.

Bei der Lichterfelder Sport- Union verstärkte man sich mit " Funkturm" Peschke, Jacobs und Wüstenhagen um auch im zweiten Jahr die Regionalliga halten zu können. Permanentes Verletzungspech trug aber dazu bei, dass die LSU von Anfang an am Schluss der Tabelle stand. Auch die vorzeitige beurlaubung von Trainer Höche brachte keine Wende zum Positiven. So kam es wie es kommen musste, Abstieg ins Amateurlager. Die Amateurmannschaft belegte in der C- Klasse den 12. Platz.

 

Regionalliga 

1.

Hertha BSC

114:25

57:3

2.

Tennis Borussia

101:30

50:10

3.

Spandauer SV

61:42

41:19

4.

Tasmania 1900

53:31

39:21

5.

Hertha 03

56:41

38:22

6.

Wacker 04

63:46

35:25

7.

Rapide Wedding

42:58

26:34

8.

VfB Hermsdorf

52:81

25:35

9.

BSV 92

37:49

24:36

10.

1. FC Neukölln

42:65

24:36

11.

Blau-Weiß Berlin

32:55

23:37

12.

BFC Südring

44:59

22:38

13.

Reinickendorfer Füchse

39:57

22:38

14.

Kickers 1900

49:79

22:38

15.

SC Staaken

36:53

20:40

16.

Lichterfelder SU

42:92

12:48

 

Die erfolgreichen LSUer-Knaben der Saison 1966/67 und ihre Betreuer:

 

hinten v.l.: B. Borchert, H. Wuttke, H. Graef, Blank, Wiesner; Mitte: Sprangowski, Breig, Engel, Mixdorf, Brauer; unten: Schön, Mulke, Bartsch, Bölitz, Bobko.

 

1967-1968

Nach dem Abstieg stand die LSU vor einem Neuaufbau, zumal  der gesamte Sturm ersetzt und auf einige Nachwuchsspieler zurückgegriffen werden musste. Gebhardt, Floerke, Götze, Siegel, Lembke, Kluge, Steingräber, Fuchs, Rosenthal, Gondolatsch, Hofmeister, Küneke, Seidel, Ehmke, Malitte, Winkler, Thilo, Reichl, Grevsmühl  konnten nicht  verhindert werden, am Ende der Saison in die Amateurliga-Qualifikation zu rutschen. Nach  gutem Start (2:1 gegen Südwest) hagelte es nur noch Niederlagen, so dass der  Abstieg in die A-Klasse besiegelt war.
 
In der Jugendabteilung war es  wieder einmal die A-Jugend, die nach  ihrem Staffelsieg den Kampf um die Südkreismeisterschaft  aufnahm, aber dort auf so starke Gegner traf, dass man nur einen Punkt erringen konnte.

 

1968-1969 

Nach dem Abstieg stand die LSU vor einem Neuaufbau, zumal  der gesamte Sturm ersetzt und auf einige Nachwuchsspieler zurückgegriffen werden musste. Gebhardt, Floerke, Götze, Siegel, Lembke, Kluge, Steingräber, Fuchs, Rosenthal, Gondolatsch, Hofmeister, Küneke, Seidel, Ehmke, Malitte, Winkler, Thilo, Reichl, Grevsmühl  konnten nicht  verhindert werden, am Ende der Saison in die Amateurliga-Qualifikation zu rutschen. Nach  gutem Start (2:1 gegen Südwest) hagelte es nur noch Niederlagen, so dass der  Abstieg in die A-Klasse besiegelt war.
 
In der Jugendabteilung war es  wieder einmal die A-Jugend, die nach  ihrem Staffelsieg den Kampf um die Südkreismeisterschaft  aufnahm, aber dort auf so starke Gegner traf, dass man nur einen Punkt erringen konnte. 


Auszeichnungen für H. Hatscher ( FV Brandenburg 92) und B. Borchert (Lichtefelder SU)

 

1969-1970

Auf  LSUer Seite wollten die Spieler Birkner, H.Gundlach, Reichl, Steingräber, Klotz, H.G. Kluge, Götze, W. Erdmann, Domnick, Seidel, Witte, Thilo, Malitte, Frey, Freund, Mode und Biehl sowie Trainer Georg Jähnertwieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Das gelang nur bedingt mit dem Erreichen des 10. Tabellenplatzes. Bis dato absolvierte die 1. Mannschaft der  LSU  in 19 Jahren 809 Spiele, wovon 381 Siege , 141 Unentschieden und 287 Niederlagen zu verzeichnen  waren. Mit 459 (280 Tore) Einsätzen brach Harry Witte alle Rekorde.

2.Männer FV Brandenburg 1892

 

Stehend von links: Hans-Joachim Roestel, Betreuer Bruno Strassen, Bernd Baganz, Hans-Jürgen Hecht, Gerhard Glaschke, Michael Krüger, Leo Zimmer, Lutz Schneider

Knieend von links: Norbert Pass, Michael Frank, Uli Bechem, Reinhard Roestel, Walter Frommer

 

1. 0 Energie Cottbus 0
1. 0 BFC Dynamo 0
1. 0 Brandenb. SC 0
1. 0 LFC Berlin 0
1. 0 Malchower SV 0
1. 0 TSG Neustrelitz 0
1. 0 Optik Rathenow 0
1. 0 Torgelower SV 0

Vollständige Tabelle anzeigen

1. 22 Leipziger FC 55
2. 22 1.FC Lübars 53
3. 22 LFC Berlin 46
4. 22 USV Jena 42
5. 22 1.FFV Erfurt 29
6. 22 Erzgebirge Aue 29

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