1931-1939
Bei Lichterfelde 12 musste 1934 Walter Friedrich aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als 1. Vorsitzender niederlegen. Oskar Walz, langjähriges Mitglied der 12er, wurde sein Nachfolger, und er fand im Vorstand mit Karl Klisch verdienstvolle Unterstützung. In der Folgezeit spielte man nur noch mittelmäßig und war bedacht, die Klasse zu halten.
Diese Mannschaft belegte in der Saison 1934/1935 den 9. Platz
W. Mietler, W. Neuber, ?, H. Winzler, H. Sebert, H. Landmann, R. König, E. Littschwager, ?, K. Kekeritz, M. Mionskowski, (v.L.)
In der Saison 1937/38 setzte sich die Kreisliga u.a. mit Südstern08, SC Teltow, Brandenburg 92, Lichterfelde 12, Stern 89, Germania 88 und Wacker Lankwitz zusammen. Die nächst höheren Spielklassen waren seinerzeit die Kreisliga und die Gauliga.
In der Saison 1938/39 konnte man bei Lichterfelde 12 nach langer Zeit wieder an die alte Spielstärke anknüpfen und am Ende der Saison konnte man die Meisterschaft im Restaurant Meurer in Seehof bei Teltow ausgelassen feiern. Folgende Spieler der 1. Mannschaft errangen die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse ( heutige Verbandsliga): Robert König, Heinz Otto, Herbert Mionskowski, Wilhelm Neuber, Herbert Tölpel, Herbert Winzler, Kurt Keckeritz, Erwin Werna, Fritz Siebert, Helmut Kölski, Erwin Werdermann, Helmut Bednarck, Erich Littschwager, Emil Schüler, Walter Strähle, Heinz Röske, Valetin Drossel, Heinz Steinhaus.
Die Abschlußtabelle der 1. Kreisliga, Westen Abt. A - 1937
1. | Sportfreunde Potsdam | 40:4 |
2. | VfL Lichterfelde | 34:10 |
3. | VfB Spandau | 32:12 |
4. | Alem. Haselhorst | 25:19 |
5. | General Göring | 23:21 |
6. | Hertha 03 Zehlendorf | 20:24 |
7. | Lichterfelde 12 | 16:28 |
8. | Wilmersdorfer SC | 15:29 |
9. | SC Staaken | 15:29 |
10. | P.K.S. | 12:32 |
11. | Germania Falkensee | 12.32 |
12. | Viktoria Potsdam | 7:37 |
Die 'Erste' von Lichterfelde 12, anno 1936R. König, E. Mielke, ?, H. Landmann, H. Rotkirch, M. Tölpel, H. Sebert, O. jensen, M. Mionskowski, G. Lochner, K. Keckeritz, (v.L.)
Auch im Jugendfußball tat sich einiges. So konnte die Jugendabteilung bis 1936 auf 6 Mannschaften vergrößert werden. Sportliche Beziehungen mit Hälsingboerg Idrettsforening (Schweden) und Bronshoj Boldklubben Kopenhagen wurden aufgenommen und intensiviert.
Als man sich nun wieder Hoffnungen auf einen Platz an der Sonne machte, brach der zweite Weltkrieg aus und machte viele erfolgversprechende Pläne zunichte. Die Kriegsereignisse legten den gesamten Sport mehr und mehr lahm. Laufend erfolgten die Einberufungen zur Wehrmacht, so dass der Spielbetrieb nur mit erheblichen Störungen aufrechterhalten werden konnte. Mitunter wusste niemand, wer am Sonntag zum Spiel zur Verfügung stand. Nur durch eine Notgemeinschaft mit "Rot-Weiß-Schöneberg" war es Brandenburg 92 möglich den Spielbetrieb bis kurz vor Kriegsende aufrecht zu erhalten. An Vereinfunktionären standen den Brandenburgern Gustav Frieß, Otto Jäckel und Willy Schulz aus Schöneberg zur Seite.

| 1. | 4 | Brandenburger SC | 12 |
| 2. | 4 | BAK | 12 |
| 3. | 4 | Torgelower SV | 9 |
| 4. | 4 | Anker Wismar | 9 |
| 5. | 4 | TSG Neustrelitz | 7 |
| 6. | 4 | SV Altlüdersdorf | 6 |
| 7. | 4 | 1. FC Union II | 6 |
| 8. | 4 | Hansa Rostock II | 6 |
| 1 | 3 | LFC Berlin 6 |
| 2. | 3 | Erzgebirge Aue 6 |
| 3. | 3 | 1. FC Union |
| 4. | 2 | Lok Leipzig |
| 5. | 3 | Hohen Neuend. |
| 6. | 2 | FF USV Jena II |
