Der Lichterfelder FC ist mit 38 spielenden Jugendmannschaften die größte Jugendabteilung Deutschlands. Das ist ein schöner Titel, aber auch Anspruch und Ansporn für alle Mitarbeiter. Der Verwaltungs- und Organisationsaufwand ist enorm groß geworden, so dass der Vorstand beschlossen hat, neue Wege zu gehen. Seit August 2003 ist die Geschäftsstelle auch hauptamtlich besetzt.
Am Tage ist die Geschäftsstelle durch Hauptamtliche besetzt, am Abend kommen die ehrenamtlichen Kräfte zum Einsatz, die dem LFC den Feinschliff geben.
Sehr erfolgreich sind die zahlreichen Projekte des LFC: Die "Wilde Stunde“, wo sich zweimal pro Woche bis zu 60 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren treffen, um unter Anleitung eines Trainers die hohe Kunst des Fußballspielens zu lernen. Das Besondere daran: Eine Mitgliedschaft im Lichterfelder FC ist dafür nicht Verpflichtung – jeder kann so oft kommen, wie er möchte. Eine Warteliste gibt es nicht – der Spaß und die soziale Verantwortung steht beim LFC im Vordergrund.
Das 2. Projekt heißt „Die Grashüpfer“. Hier machen 3 – 5 – jährige Knirpse ihre ersten Erfahrungen mit dem Softball und Softhurdles. Bewegungsorientiertes Grundlagentraining mit Ball und Gerät ist die offizielle Bezeichnung dieser sehr beliebten Einrichtung. Da war der nächste Schritt von Sportdirektor Rüdiger Kreische und Ingo Andert nicht mehr weit und nun ist man auch in den benachbarten Kindertagesstätten aktiv. 6 Stunden am Vormittag tummeln sich die Kleinsten pro Woche und erhalten Materialunterstützung durch die Sportjugend Berlin und die AOK. Ein tolles Beispiel für unbürokratische Zusammenarbeit auf 3 Ebenen zum Wohle der Kinder.
Für Präsident Rainer Rotter ist die Arbeit mit den Kindern im Breitensport genauso wichtig wie die finanzielle Unterstützung des Leistungssportes bei der 1. Herrenmannschaft und der 1. A – Jugend. Da er mit den jeweiligen Jugendleitern (derzeit Andreas Statkiewicz) einen gemeinsamen Weg geht, ist diese Zusammenarbeit seit Jahren von großem Erfolg gekrönt. Dank unserem Präsidenten wird der Lichterfelder FC im Jahr 2006 eine neue Geschäftsstelle bekommen, von der der Verein bisher nur träumen konnte.
Ein weiterer wichtiger Baustein für den Fortschritt bei den Südberlinern ist die Investition in neue Sportmaterialien und Trainerfortbildungen. Es wurden moderne Fußballgeräte angeschafft, Tore in zahlreichen verschiedenen Größen gekauft und jedes LFC–Kind hat nun seinen eigenen erstklassigen Trainingsball.
Die Fußball – Ferienschule „Kick Club“ bietet den Kleinsten nette Unterhaltung als Freizeitgestaltung und hat sich in Berlin als Fußballschule durchgesetzt. Das „Berliner Champions Camp“ von Frank Friedrichs dagegen kümmert sich um die besonders leistungswilligen Kinder, die vielleicht mal Großes vorhaben im Fußballgeschäft. Diese Mischung aus Professionalität und funktionierendem Ehrenamt macht die ganze Stärke des Lichterfelder FC aus.

| 1. | 0 | Energie Cottbus | 0 |
| 1. | 0 | BFC Dynamo | 0 |
| 1. | 0 | Brandenb. SC | 0 |
| 1. | 0 | LFC Berlin | 0 |
| 1. | 0 | Malchower SV | 0 |
| 1. | 0 | TSG Neustrelitz | 0 |
| 1. | 0 | Optik Rathenow | 0 |
| 1. | 0 | Torgelower SV | 0 |
| 1. | 22 | Leipziger FC | 55 |
| 2. | 22 | 1.FC Lübars | 53 |
| 3. | 22 | LFC Berlin | 46 |
| 4. | 22 | USV Jena | 42 |
| 5. | 22 | 1.FFV Erfurt | 29 |
| 6. | 22 | Erzgebirge Aue | 29 |
