Sonntag, 29.11.2009 Bolzt Du noch ? Oder spielst Du schon ?
…. war heute die Frage im Schatten von Ikea in Spandau.
Die Spiele in dieser Saison sind echte Wundertüten. Man erlebt Überraschungen beim Gegner und beim LFC. Von den Spandauern wussten wir, dass es große Jungs sind (was sich bestätigte) und dass sie gegen die Adler gewonnen hatten, unser Gegner vom letzten Mal, gegen den wir sang- und klanglos verloren hatten. Von unserem Team wussten wir erstmal gar nicht, ob es vollzählig würde. Krankheitsbedingt stark dezimiert waren wir für zwei Leihgaben, Tobias und Tobias, sehr dankbar.
Spandau begann selbstbewusst, der LFC sah sich zunächst in der Defensive, in der Can in die Innenverteidigung gerückt war. Aber nach einigen Minuten wurde das Spiel der Gäste besser. Denn den Spandauern merkte man bald an, dass sie von ihrer körperlichen Überlegenheit und Schnelligkeit lebten, spielerisch aber mitnichten überlegen waren.
Beim LFC stieg das Selbstvertrauen, als auch mit Biss Zweikämpfe gewonnen wurden. Vor allem aber strahlten beide Tobias` eine beeindruckende Ballsicherheit aus, was sich auf die gesamte Mannschaft übertrug. Von dieser zentralen Achse wurden die Bälle gehalten und klug verteilt. Diese Sicherheit wirkte sich auf die gesamte Mannschaft aus, die Spaß fand am Kombinationsfußball. Haris kam in der 10. Minute zur ersten nennenswerten Chance für den LFC. Auch die Spandauer hatten Chancen, meist aber zweitklassige durch Fernschüsse. In der 21. Min. gelang in einem engen Spiel durch Tobias G. der Führungstreffer, nachdem Niklas vorher knapp gescheitert war. Zwei Minuten später konnte dann Niklas jubeln und mit ihm die ganze Mannschaft, nachdem er von Tobias L. gut in Szene gesetzt wurde.
Kurz vor der Pause gelang Spandau der Anschluss durch einen unhaltbaren und berechtigten Elfmeter. So ging es mit knapper Führung in die Pause.
Befürchtungen, die Spandauer könnten nun zu resolut agieren, bestätigten sich nicht, die Riesen blieben weitgehend fair. Statt einem Feuerwerk der Gastgeber fiel zunächst das 1:3. Haris und Matti hatten sich prima auf der linken Seite durchgesetzt, die Hereingabe konnte Niklas abstauben. Das Spiel blieb offen, in der 49. Min. kamen die Kickers zu einer guten Konterchance, kurz danach schlug dann doch ein Distanzschuss über Tim in den Winkel ein. Eine letzte gute Chance ließen die Kickers aus, dann stand der knappe, aber durchaus verdiente Auswärtssieg.
Heute konnte man, Gastgeber wie Gäste, eine Lehrstunde erleben, wie deutliche körperliche Dominanz geschlagen werden kann durch den technisch besseren Fußball. Mögen die Jungs die heutige Lektion nie vergessen. Ein abschließendes Extralob für Tim, der sich heute weniger durch Paraden auszeichnete, als durch Strafraumbeherrschung und intelligentes Mitspielen.
Aufstellung: im Tor: Tim
Abwehr: Maximilian, Tarek, Can, Julian
Mittelfeld: Tobias Lietz, Matti, Tobias Göth, Jan/ Marc
Angriff: Haris/ Frederic, Niklas
Tore: 0:1 Tobias Göth (21. Min.), 0:2 Niklas (23. Min.), 1:2 Elfmeter (32. Min.),
1:3 Niklas (38. Min.), 2:3 (52. Min.)
Die Adler flogen heute höher
Sonntag, 22.11.2009
Am grauen Novemberhimmel schwebten heute in der Osdorfer Str. die Adler ein und verließen sie nach 70 Spielminuten als stolze und verdiente Sieger wieder. Gegen den kompakten Gegner aus Lichtenrade hätten wir heute Bestbesetzung gebraucht. Aber krankheitsbedingt reichte es nur zu zwölf Spielern.
Das Spiel, in das der LFC mal wieder erst verspätet fand, begann gleich mit dem ersten Gegentreffer nach zwei Minuten, als zwei abseitsverdächtige Angreifer durch waren und Tim keine Chance ließen.
Kurz danach brannte es wieder im 16er, ein rettendes Bein auf der Linie verhinderte zunächst einen höheren Rückstand. Dann gelang Nico ein erster schneller Antritt, er konnte aber von der guten Lichtenrader Hintermannschaft abgefangen werden. Kurioserweise säbelte aber der Keeper der Blauweißgestreiften bei der ordentlichen Rückgabe über den Ball und so kullerte dieser als Eigentor zum 1:1 ins Netz.
Das Spiel verlief in der Folge recht ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Adler, die die meisten Zweikämpfe gewannen und schließlich verdient erneut die Führung herausschossen (19. Min.). Das 1:3 fiel durch einen schönen Kopfball nach einer Ecke.
Auch der LFC erspielte sich einige wenige Chancen, Erden zögerte aussichtsreich vor dem gegnerischen Tor zu lange beim Torschuss. Schließlich ging es ziemlich aussichtslos mit 1:4 in die Kabine.
Die Umstellungen zum zweiten Durchgang wirkten sich zunächst positiv aus, der LFC war jetzt mindestens gleichwertig, aber hinten ließen die Adler weiterhin wenig zu. In der 54. Min. hatte der dynamische Dennis eine der besten Chancen, aber der Keeper fing den Ball im zweiten Versuch noch vor der Linie ab. Weil die Gastgeber nicht treffen wollten, bequemten sich die Adler nochmal und schossen drei weitere Treffer in sieben Minuten, meist kamen sie über deren starke linke Seite.
Nach dem Höhenflug mit zuletzt vier Siegen wurden wir heute daran erinnert, dass die Bäume noch nicht in den Himmel wachsen.
Aufstellung:
Im Tor: Tim
Abwehr: Jan/ Erden, Sebastian, Tarek, Maximilian
Mittelfeld: Erden/ Marc, Can, Julian, Matti
Angriff: Nico/ Jan, Dennis
Tore: 0:1 (2. M in.), 1:1 Eigentor (8. Min.), 1:2 (19. Min.), 1:3 (25. Min.),
1:4 (25. Min.), 1:5 (58. Min.), 1:6 (60. Min.), 1:7 (65. Min.)
14. November 2009 Ein Spiel für`s Selbstvertrauen und Torverhältnis
Wie das Ergebnis erahnen lässt: Spannend war es heute nicht. Eher noch vor dem Spiel, als Tim sehr kurzfristig krank absagen musste und wir ohne Keeper dastanden, denn auch Julian war krank. Aber der arme Kerl wurde mit Taschengeldentzug und Fernsehverbot bedroht und stand dann also tapfer zwischen den Pfosten.
Geleitet von einem offiziell angesetzten Schieri, ein seltenes Ereignis, nahm das Spiel auf dem schönen weitläufigen Gelände des SCC den erhofften Verlauf.
Als Außenverteidiger durften heute Erden und Jan ran, besonders der zweite machte ein prima Spiel. Und vorne ? Na, das kennt man ja schon.
Den Torreigen eröffnete Nico per Kopf nach schöner Flanke von Niklas und auch Nummer zwei und drei besorgte die Rückennummer 10. Dann war Matti dran, aber noch schöner war dessen Aktion danach, als er sich fein durchsetzte und wieder Nico bediente. Obwohl die Abwehr des LFC manchmal etwas unbeholfen wirkte, blieb es für Julian ein recht ruhiger Nachmittag. Schließlich ging es mit einem satten 0:8 in die Pause, zu dem auch Marc und Dennis ihren Beitrag leisten konnten. Ein besonderes Schmankerl zeigte Nico noch mit einem Supertrick und dem anschließenden Treffer.
Nach der Pause fiel zunächst der Ehrentreffer für die gebeutelten Gastgeber, als Tarek zu lange hinten blieb und das Abseits damit auflöste, aber auch viel zu weit vom Gegner entfernt stand. Aber dann ging es munter weiter mit dem Tore schießen und erfreulicherweise konnte fast jeder mal einen Torerfolg feiern. Frederic, Niklas, Haris, abseitsverdächtig bedient von Nico, der durch Cans tödlichen Pass in Szene gesetzt wurde, Can und auch Erden am Ende mit einem schönen Kopfballtreffer.
Heute hätte man direkt das eine oder andere Experiment ausprobieren können, aber darauf wurde wohl auch mit dem Ehrgeiz, etwas für`s Torverhältnis tun zu wollen, verzichtet. Und so blicken wir gespannt auf den nächsten Gegner, der den LFC sicher anders fordern wird. Bis dahin sonnen wir uns stolz auf dem zweiten Tabellenplatz !
Aufstellung:
Im Tor: Julian
Abwehr: Erden, Sebastian, Tarek, Jan
Mittelfeld: Can, Marc/ Frederic, Matti, Haris/ Dennis
Angriff: Nico, Niklas
Tore: 0:1 Nico (2. Min.), 0:2 Nico (7. Min.), 0:3 Nico (9. Min.),
0:4 Matti (14. Min.), 0:5 Nico (16. Min.) 0:6 Marc (20. Min.),
0:7 Dennis (33. Min.), 0:8 Nico (35. Min.), 1:8 (37. Min.),
1:9 Frederic (41. Min.), 1:10 Niklas (46. Min.), 1:11 Haris (50. Min.), 1:12 Can (56. Min.), 1:13 Haris (60. Min.), 1:14 Nico (65. Min.),
1:15 Erden (69. Min.)
Sonntag, 08.11.2009 Ein nie gefährdeter Sieg, der auch nie schön war
Gegen den bis dahin sieglosen und unbekannten Gast aus Kreuzberg/ Neukölln gingen wir zuversichtlich in die Partie. Verglichen mit dem Sauwetter, bei dem in der Woche noch das Training stattfand, blieb es heute erfreulicherweise trocken. Zwar fand auch in den Herbstferien das Training statt, allerdings hatten wir vier Wochen Spielpause, die man den Jungs auch anmerkte.
Hürtürkel versteckte sich nicht und beschäftigte gleich zu Beginn die Lichterfelder Hintermannschaft, immer wieder mit dem agilen Siebener. Aber bereits nach zwei Minuten stand es 1:0 für den LFC. Als die Türken vielleicht noch darüber nachdachten, ob es beim Einwurf Abseits gibt, hatte Niklas schon eingenetzt. Danach entwickelte sich ein ziemlich unansehnliches Spiel. Die Gäste hatten zu wenige gute Einzelspieler auf dem Platz, die Gastgeber keine Mannschaft. Kick and Rush, Gegurke, das sich meist im Stellungskampf des Mittelfeldes erschöpfte. Viel zu selten kamen öffnende intelligente Anspiele in die Spitze und wenn doch, wurden die Einzelaktionen übertrieben. Tore fielen dennoch, aber herausgespielt wurde in der ersten Hälfte kein einziges. Das 2:0 besorgte Nico, der einen Freistoß von Niklas (an diesem selbst verschuldet) verwerten konnte. Dem 3:0, wieder durch den effektiven aber oft eigensinnigen Nico, ging ein katastrophaler Abwehrfehler voraus, allerdings gut erarbeitet durch Dennis, der den Gegner zum Fehler zwang.
So ging es mit einer beruhigenden Führung in die Kabine. Die Jungs von Hürtürkel haben sich vermutlich eine Kabinenpredigt angehört und sich viel vorgenommen, wurden aber kalt erwischt, als Niklas vier Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:0 erhöhte. Aber nur eine Minute später segelte ein Weitschuss zwischen Latte und Tims Fingerspitzen in`s Tor zum 1:4. Und wie so oft im Fußball, war dieser Moment die Initialzündung für die Gäste, nochmal richtig Gas zu geben. Sie gewannen jetzt viele Zweikämpfe gegen den nun verunsicherten, nervösen LFC. Bezeichnend war ein zu kurzer eigener Abstoß nach einer vorher schon hektischen Phase, der fast zum zweiten Gegentreffer führte. Leider agierten die Türken in mancher Situation zu übermotiviert, zum Beispiel beim rüden Einsteigen gegen Tim, wofür es Gelb gab.
In der 55. Min. war Nico mal wieder durch und in einer Situation, in der er in guter Schussposition war, passte er auf Can, der das 5:1 erzielen konnte, allerdings abseitsverdächtig. Die Türken zeigten Moral und fighteten weiter, Tim hatte alle Hände zu tun und Glück bei einem Pfostentreffer. Weil die Gäste nicht treffen wollten, hatte Basti, der mit der gesamten Abwehr heute einen guten Job machte, ein Einsehen und schoss ein sauberes Eigentor. Zu guter Letzt traf wieder Nico, quasi mit dem Schlusspfiff, als er den Ball aus der eigenen Hälfte bis nach vorne trug und erfolgreich abschloss. So war ein Sieg eingefahren, der allerdings viele spielerische Wünsche offen ließ und etwas zu hoch ausfiel.
Aufstellung: im Tor: Tim
Abwehr: Maximilian/ Erden, Tarek, Sebastian, Julian
Mittelfeld: Can, Lino, Haris/ Dennis C., Matti/ Marc
Angriff: Niklas/ Jan, Nico
Tore: 1:0 Niklas (2. Min.), 2:0 Nico (33. Min.),3:0 Nico (35. Min.),
4:0 Niklas (39. Min.), 4:1 (40. Min.), 5:1 Can -Vorarbeit Nico- (55. Min.),
5:2 Eigentor (60. Min.), 6:2 Nico (70. Min.)
Sonntag, 04.10.2009 Einen Tick stärker als die Nordmänner
Petrus hatte ein Einsehen, als wir zu unchristlicher Zeit gegen 9.00 Uhr in Tegel eintrafen. Zwar wehte noch ein kühler Herbstwind, aber es blieb trocken und recht freundlich. Richtig frisch machte der Wind in den ersten Minuten allerdings wohl nicht, zumindest nicht die Kreativabteilung.
Denn obwohl von Beginn an auf beiden Seiten leidenschaftlich gekämpft wurde, blieben spielerische Momente zunächst Mangelware, ebenso wie Torchancen auf beiden Seiten. Die Nordberliner hatten durchaus auch robuste und schnelle Leute auf dem Platz und so egalisierten sich beide Mannschaften meist im Mittelfeld.
Der Weckruf kam dann in der 18. Minute durch eine todsichere Chance für den Nordberliner SC, aber der Schuss prallte vom Innenpfosten wieder ins Feld, Riesenglück. Kurz danach sah es dann auf der anderen Seite mal nach Fußball aus, als Victor gut mit Nico zusammenspielte und Lino in der Mitte zur ersten nennenswerten Chance kam. Fünf Minuten später kam Nico zu seiner ersten Schusschance, Außennetz. Aber die Nordlichter hielten gut dagegen, hatten leichte Feldvorteile und kamen kurz darauf zum Führungstreffer, als in der Mitte ein Stürmer klug freigespielt wurde. Keine Chance für Tim.
Längst hatte das Spiel Fahrt aufgenommen und unsere Stürmer sorgten jetzt auch häufiger für Gefahr. In den letzten fünf Minuten bis zur Pause fielen noch drei Tore: Erst zündete Dennis Meye seinen Turbo, legte auf zu Nico, der zum 1:1 vollstreckte. Aber die Tegeler schlugen zurück, nach einem Freistoß prallte der Ball vor die Füße eines der Blauweiß-Gestreiften, der am schnellsten reagierte. Fast mit dem Pausenpfiff fiel dann der erneute Ausgleich durch Nico.
In der Pause gab es eine sehr treffende Halbzeitanalyse, mancher hatte Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob nicht noch mehr ginge. Und es gab einen taktischen Schachzug: Lino sollte den großen 5er, über den sehr viel lief, manndecken und so aus dem Spiel nehmen. Die Maßnahme erwies sich als für die Mannschaft erfolgreich, für Lino schmerzhaft.
Nach Wiederanpfiff setzte sich der offene Schlagabtausch fort, es gab gute Chancen auf beiden Seiten. In der 42. Minute musste die engagierte Verteidigung einen Patzer von Tim in höchster Not ausbügeln, den dieser fünf Minuten später mit einer Glanztat gutmachte. Kurz zuvor gelang den Gästen aber erstmals die Führung, Dennis verwertete Nicos Vorlage. Überhaupt hatte Dennis M. jetzt seine beste Phase und weitere Chancen, zumeist durch schnelle Konter. Nach einem langen Abstoß war Dennis wieder zu schnell für den Gegner und bediente Nico, 2:4. Aber die Nordberliner, deren inzwischen frustrierter Fünfer Lino noch rüde foulte, kamen nach Ecke nochmal heran. Am Ende reichte es für den LFC in einem packenden und leidenschaftlichen Spiel knapp zum 2. Auswärtserfolg in Folge.
Aufstellung: im Tor: Tim
Abwehr: Maximilian, Tarek, Sebastian, Erden
Mittelfeld: Dennis C. / Gi-Seok., Matti, Lino, Victor/ Can
Angriff: Dennis Meye, Nico
Tore: 1:0 (26. Min.), 1:1 Nico -Vorarbeit Dennis M.- (30. Min.), 2:1 (32. Min.),
2:2 Nico (35. Min.), 2:3 Dennis M. -Vorarbeit Nico- (46. Min.),
2:4 Nico -Vorarbeit Dennis M.- (55. Min.), 3:4 (65. Min.)
Sonntag, 27.09.2009 Sieg für Rot…
…hieß es heute, am Tag der Bundestagswahl, nicht überall im Land, wohl aber in Staaken. Und so herrschte eitel Sonnenschein nicht nur vor sondern auch noch nach dem Spiel, zumindest in der Gästekabine.
Dabei sahen die Vorzeichen alles andere als rosig aus. Das 0:8 aus dem ersten Saison-Spiel in den Knochen und im Kopf, eine lange Verletzten-Liste und ein Gegner, der sein erstes Spiel mit 6:2 gewonnen hatte und traditionell ein ernst zunehmender Gegner ist.
Mit nur einem Auswechsler musste die Mannschaft gebaut werden, zu der Maximilian und Niklas stießen und sich als echte Leistungsträger erwiesen.
Wieder ging es gut los mit dem LFC, schon in der 2. Minute hätte es nach einer Superaktion von Nico und Niklas 0:1 stehen können, aber der Staakener Keeper rettete.
In der 3., 8., und 12. Minute: Nico ! Dreimal brandgefährlich. In der 15. Min.: Nico, und endlich die verdiente Führung nach feiner Vorarbeit von Niklas. Weiter ging es mit dem N+N-Duo da vorne, das sich weitere gute Chancen erarbeitete, aber nicht verwerten konnte.
Ab der 20. Minute wurde es etwas ruhiger, in der 25. Minute konnte sich erstmals Tim auszeichnen, der heute einen überraschend ruhigen Nachmittag verbrachte. Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten Lino, der nach Vorarbeit von Nico zum 0:2 traf und kurz danach allein durchmarschierte, aber am Schlussmann scheiterte. So ging es mit einer verdienten, aber noch nicht beruhigenden, Führung in die Kabine.
Auch die zweite Hälfte begann erfreulich mit einem Lattentreffer von Nico, allerdings war vorher „abgepfiffen“ worden. In der 43. Min. traf Nico dann zum 0:3, nach Pass von Matti. Das 0:4 besorgte der aufgerückte Erden nach Ecke von Niklas. In der 63. Minute konnte man dann Sebastian beim Träumen im Abwehrzentrum zusehen und prompt fiel das 1:4. Aber fünf Minuten später hämmerte Nico den Ball kompromisslos von rechts in die Maschen, damit war alles klar.
Gegen einen etwas stärker eingeschätzten Gegner, zumeist vermutlich auch 96er, haben wir heute wieder als sehr starken Mannschaftsteil die Offensive gesehen (endlich mit Toren belohnt), ein technisch dem Gegner überlegenes Mittelfeld, aus dem viele schöne Bälle nach vorn verteilt wurden, eine besser organisierte Abwehr, in der die Außen fast alle Zweikämpfe gewannen, das Zentrum besser als eine Woche vorher stand und einen Torwart, der die wenigen Bälle meist weit vom Tor weg abstieß und damit für mehr Ruhe sorgte.
Heute sind wir in der Staffel angekommen, man sollte den LFC nicht unterschätzen.
Aufstellung: im Tor: Tim
Abwehr: Maximilian, Erden, Sebastian, Julian
Mittelfeld: Dennis C., Matti, Lino, Marc/ Frederic
Angriff: Niklas, Nico
Tore: 0:1 Nico (Vorarbeit Niklas), 15. Min. , 0:2 Lino (Vorarbeit Nico), 28. Min.,
0:3 Nico (Vorarbeit Matti), 43. Min., 0:4 Erden (nach Ecke Niklas), 57. Min.,
1:5 Nico, 68. Min.
Sonntag, 20.09.2009 Willkommen auf dem Großfeld
Die morgendliche Spätsommersonne lachte herunter auf unser erstes Saisonspiel in der Osdorfer Str., alle waren ziemlich gespannt, wo wir stehen und wie wir das erste Spiel schaukeln würden.
Man wollte kurz nach Anpfiff seinen Augen kaum trauen, die erste Offensiv-Szene gehörte dem LFC.
Aber schon sehr bald machte sich die Überlegenheit von Inter bemerkbar, was sich besonders bei den Zweikämpfen gegen die großen 95er zeigte. Das frühe 0:1 allerdings resultierte aus einem Missverständnis zwischen unserem heute vom gegnerischen Trainer zum Spieler des Tages gekürten Torwart Tim und seinem Innenverteidiger Sebastian. Nachdem sich die zwei nicht einigen konnten, wer den heißen Ball aus dem Strafraum fischen sollte, nickte der Gegner ein. Der LFC fing sich bald und erlebte zwei schöne Aktionen über die rechte Seite mit dem schnellen Nico. Inter blieb aber das stärkere Team und erarbeitete sich einige Schussgelegenheiten, von denen ein schöner Schuss in der 20. Minute saß.
Aber auch die Gastgeber hatten weitere Chancen, sei es nach kurzer Ecke wieder durch Nico, der für Gefahr sorgte oder Minuten später durch Matti, der ein, zwei Gegner vernaschte. Aber kurz vor dem Pausenpfiff waren die Blauen wieder dran, Kopfballtreffer zum 0:3.
Trotz aller Defizite und einem schon ziemlich aussichtslosen Rückstand konnte man mit dem Auftritt des LFC doch recht zufrieden sein.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich der wieselflinke Dennis Meye auf links durch und zielte flach auf`s rechte Toreck, leider kam das nötige Bein eines Mitspielers zu spät, um abzustauben.
Danach gab es dann die bittersten Momente des Spiels, als Inter innerhalb von 20 Minuten fünf Tore schoss und noch das eine oder andere ausließ, auch dank Tim. Die ohnehin dürftige Ordnung hinten geriet noch mehr durcheinander und wie ein angeknockter Boxer stand die Mannschaft nach den Gegentoren in der eigenen Hälfte und wartete auf die nächsten Angriffe. Zu kurze Abstöße, kein Aufrücken, zu wenig Spiel ohne Ball, sicherlich schwanden jetzt auch die Kräfte in der Hitze.
Nur Nico konnte sich nochmal auf rechts durchsetzen, blieb aber am Ende auch erfolglos. Nach dem 0:8 und damit etwas zu spät, wurde dann auch mal das Abseits geübt und siehe da, zwei- dreimal lief der Gegner hinein, interessante Erfahrung. Am Ende eines fairen Spiels blieb ein geschlagener Gastgeber mit intakter Moral, zwei brandgefährlichen schnellen Stürmern, spielerischem Potenzial im Mittelfeld und leidenschaftlichen Verteidigern, denen allerdings oft die Ordnung, aber eben auch die Erfahrung fehlte. Und ein erschöpfter Schiri. Und es bleiben viele Baustellen für die Trainer, besonders im taktischen Bereich.
Aufstellung:
im Tor: Tim
Abwehr: Erden, Sebastian, Tarek, Julian
Mittelfeld: Dennis C., Matti, Lino, Jan/
Angriff: Dennis Meye, Nico / Marc
Tore: 0:1 (2. Min.),0:2 (20. Min.), 0: 3 (33. Min.),
0:4 (43. Min.), 0:5 (45. Min. ) 0:6 (54. Min.), 0:7 (57. Min. ) 0:8 (65. Min.)

| 1. | 0 | Energie Cottbus | 0 |
| 1. | 0 | BFC Dynamo | 0 |
| 1. | 0 | Brandenb. SC | 0 |
| 1. | 0 | LFC Berlin | 0 |
| 1. | 0 | Malchower SV | 0 |
| 1. | 0 | TSG Neustrelitz | 0 |
| 1. | 0 | Optik Rathenow | 0 |
| 1. | 0 | Torgelower SV | 0 |
| 1. | 22 | Leipziger FC | 55 |
| 2. | 22 | 1.FC Lübars | 53 |
| 3. | 22 | LFC Berlin | 46 |
| 4. | 22 | USV Jena | 42 |
| 5. | 22 | 1.FFV Erfurt | 29 |
| 6. | 22 | Erzgebirge Aue | 29 |
